Getriebecode finden – So identifizieren Sie das richtige Getriebe für Ihr Fahrzeug

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Getriebecode finden – So identifizieren Sie das richtige Getriebe für Ihr Fahrzeug

Getriebecode finden – wo steht er, was bedeutet er und welche Fehler sollten Sie vermeiden? Unser Ratgeber zeigt Ihnen alle Methoden und die Codes der wichtigsten Hersteller: VAG, Opel, Renault, Peugeot, Ford und Mercedes-Benz.

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Getriebecode finden – So identifizieren Sie das richtige Getriebe für Ihr Fahrzeug

Wer ein Austauschgetriebe kaufen möchte, braucht vor allem eines: den richtigen Getriebecode. Ohne diesen Code riskieren Sie, ein Getriebe zu bestellen, das nicht in Ihr Fahrzeug passt – oder das zwar passt, aber die falsche Übersetzung hat. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wo Sie den Getriebecode der wichtigsten Hersteller finden, was er bedeutet und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Generalüberholtes Getriebe – GO!Triebe

Grundlagen

Was ist der Getriebecode und warum ist er so wichtig?

Der Getriebecode ist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen, die Ihr Getriebe eindeutig identifiziert. Er verrät, um welchen Getriebetyp es sich handelt, wie viele Gänge das Getriebe hat, welche Übersetzung verbaut ist und für welchen Motor es ausgelegt wurde.

Das Problem: Selbst optisch völlig identische Getriebe können im Inneren unterschiedlich aufgebaut sein. So können zwei VW Golf mit dem gleichen Motor verschiedene Getriebecodes haben, die sich in Übersetzungen, Zahnradpaarungen oder Endübersetzungen unterscheiden. Wird ein Getriebe mit dem falschen Code eingebaut, kann das dazu führen, dass Ihr Fahrzeug seine Endgeschwindigkeit nicht mehr erreicht, deutlich mehr Kraftstoff verbraucht oder die Beschleunigungswerte nicht stimmen.

Kurz gesagt ist der Getriebecode die einzig zuverlässige Grundlage für den Kauf eines Austauschgetriebes. Bestellen Sie niemals ein Getriebe nur anhand von Marke, Modell und Motorisierung – der Getriebecode muss stimmen.

Unterschied

Getriebecode vs. Getriebenummer – was ist der Unterschied?

Diese beiden Begriffe werden oft verwechselt, bezeichnen aber verschiedene Dinge.

Getriebecode

Definiert den Typ

Der Getriebecode (auch Getriebekennbuchstabe oder Getriebekennung genannt) definiert den Typ des Getriebes. Er bleibt über die gesamte Produktionsdauer hinweg gleich. Alle Getriebe mit dem gleichen Code haben die gleiche Übersetzung, die gleichen Zahnräder und die gleiche Bauweise. Sie benötigen den Getriebecode, um ein passendes Austauschgetriebe zu finden.

Getriebenummer

Individuelle Seriennummer

Die Getriebenummer ist eine fortlaufende Seriennummer, die bei der Produktion vergeben wird. Sie identifiziert ein einzelnes, konkretes Getriebe. Die Getriebenummer wird vor allem dann relevant, wenn während der Produktionszeit Änderungen an einzelnen Bauteilen vorgenommen wurden, zum Beispiel geänderte Dichtungen oder verbesserte Lager. Für den Kauf eines Austauschgetriebes reicht in der Regel der Getriebecode.

Anleitung

Es gibt vier Methoden, um den Getriebecode zu finden.

Es gibt vier Möglichkeiten, den Getriebecode zu ermitteln: vom schnellen Blick ins Serviceheft bis zur Inspektion am Getriebe selbst. Da nicht jede Methode bei jedem Fahrzeug funktioniert, lohnt es sich, mehrere zu kennen.

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Am schnellsten

Serviceheft und Fahrzeugdatenträger

Die einfachste Methode – und sie dauert keine zwei Minuten. Auf den ersten Seiten des Servicehefts befindet sich bei vielen Herstellern ein Ausstattungsaufkleber, der neben der Lacknummer und dem Motorkennbuchstaben auch den Getriebecode enthält.

Diese Methode funktioniert besonders zuverlässig bei Fahrzeugen des VAG-Konzerns (Volkswagen, Audi, Seat, Skoda). Dort ist der Getriebecode als dreistellige Buchstabenkombination aufgeführt, zum Beispiel NFP, LHY oder GQQ.

Der Haken: Wenn Sie das Serviceheft nicht mehr haben (was bei Gebrauchtwagen häufig der Fall ist), können Sie diese Methode nicht anwenden.

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VAG-Fahrzeuge

Aufkleber im Kofferraum

Bei Fahrzeugen von VW, Audi, Seat und Skoda gibt es noch einen zweiten Fundort: den Fahrzeugdatenträger im Kofferraum. Dieser befindet sich in der Reserveradmulde – bei manchen Modellen direkt auf dem Boden des Kofferraums, bei anderen unter der Reserveradabdeckung.

Auf diesem Aufkleber finden Sie mehrere Zeilen mit Codes. Der Getriebecode befindet sich in der Regel neben oder unter dem Motorkennbuchstaben. Schauen Sie gezielt nach einer dreistelligen Buchstabenkombination.

Achtung: Bei einigen Modellen (zum Beispiel dem VW T3 und T4) befindet sich dieser Aufkleber nicht im Kofferraum, sondern an der linken A-Säule neben dem Sicherungskasten.

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Am zuverlässigsten

Direkt am Getriebe ablesen

Dies ist die sicherste Methode, da Sie den Code direkt dort ablesen, wo er hingehört: am Getriebe selbst. Jeder Getriebehersteller bringt den Code auf dem Getriebegehäuse an, entweder als Gravur, Prägung oder auf einem Aufkleber.

Die genaue Position variiert je nach Hersteller und Modell. In den meisten Fällen finden Sie den Code an einer der folgenden Stellen: an der Seite des Getriebegehäuses, an der Oberseite des Getriebes (in der Nähe der Verbindung zum Motor), an der Kupplungsglocke oder auf einem kleinen Typenschild im Bereich der Verbindungsfläche zwischen Motor und Getriebe.

Der Nachteil dieser Methode ist, dass der Code häufig nur von unten lesbar ist. Ohne Hebebühne oder Grube wird es schwierig. Nehmen Sie deshalb eine Taschenlampe mit und reinigen Sie den Bereich mit einem Lappen, da das Typenschild nach Jahren im Motorraum oft mit Öl und Schmutz bedeckt ist.

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Über FIN/VIN

Abfrage über die Fahrgestellnummer

Wenn keine der vorherigen drei Methoden zum Ziel führt, können Sie den Getriebecode über die Fahrgestellnummer (FIN) Ihres Fahrzeugs ermitteln. Dafür gibt es zwei Wege.

Der direkte Weg: Rufen Sie bei Ihrer Vertragswerkstatt oder Ihrem Fahrzeughersteller an und nennen Sie die vollständige Fahrgestellnummer. Die meisten Hersteller können Ihnen daraufhin den exakten Getriebecode mitteilen.

Der digitale Weg: Bei neueren Fahrzeugen (ab ca. 2018) lässt sich der Getriebecode auch über ein OBD-Diagnosegerät auslesen. Bei VAG-Fahrzeugen funktioniert das beispielsweise mit der Software VCDS oder ähnlichen Diagnosetools.

Nach Herstellern

Getriebecodes nach Herstellern – wo genau suchen?

Jeder Hersteller hat sein eigenes System für Getriebecodes. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Hersteller und ihrer Besonderheiten.

VAG-Konzern

VW, Audi, Seat, Skoda

Der VAG-Konzern macht es seinen Kunden vergleichsweise einfach. Der Getriebecode besteht aus drei Buchstaben, dem sogenannten Getriebekennbuchstaben (GKB).

Wo finden: Serviceheft (Ausstattungsaufkleber auf den ersten Seiten), Fahrzeugdatenträger im Kofferraum (Reserveradmulde), direkt am Getriebegehäuse (Gravur oder Aufkleber). Bei neueren Modellen auch per VCDS-Diagnose.

Format: Drei Buchstaben, z. B. NFP, LHY, GQQ, KDM, MYA.

Wichtig: Der GKB definiert das komplette Übersetzungsverhältnis des Getriebes. Ein Getriebe mit dem Code NFP hat eine andere Endübersetzung als eines mit dem Code JLT, auch wenn beide in einen VW Golf 5 mit 2.0 TDI passen. Ein falscher GKB bedeutet eine falsche Übersetzung, einen falschen Tacho und einen falschen Verbrauch.

Zusätzlich zum GKB gibt es die Getriebetypenbezeichnung, die die Getriebefamilie beschreibt:

Typ Bauart Gänge Typische Fahrzeuge
MQ200 Schaltgetriebe 5 Polo, Fabia, Ibiza (kleine Motoren)
MQ250 Schaltgetriebe 5 Golf, Octavia, Leon (mittlere Motoren)
MQ350 Schaltgetriebe 6 Golf, Passat, A3 (stärkere Motoren)
MQ500 Schaltgetriebe 6 T6, Crafter, Transporter
DQ200 DSG (Trockenkupplung) 7 Golf, Polo, A3, Octavia
DQ250 DSG (Nasskupplung) 6 Golf GTI, A3, Octavia RS
DQ381 DSG (Nasskupplung) 7 Golf 7/8, Tiguan, A3 (ab 2017)
DQ500 DSG (Nasskupplung) 7 T5, T6, Tiguan 4Motion

Der GKB (z. B. NFP) gibt innerhalb einer Getriebefamilie (z. B. MQ350) die exakte Variante an.

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Opel

Bei Opel-Fahrzeugen werden die Getriebe nach Typbezeichnungen benannt und nicht nach dreistelligen Buchstabencodes wie bei VAG.

Wo finden: Direkt am Getriebegehäuse (Gravur oder Schild), Aufkleber im Motorraum, bei neueren Modellen per OBD-Diagnose.

Format: Typbezeichnung + ggf. Variante, z. B. F13, F17, F23, F35, F40, M20, M32.

Wichtig: Die Typbezeichnung allein reicht bei Opel oft nicht aus. So wurde das M32-Getriebe beispielsweise in drei Generationen (Gen1, Gen2, Gen3) mit unterschiedlichen Lagern und Gehäuseformen produziert. Außerdem gibt es verschiedene Gehäusevarianten je nach Motor: Ein M32 vom 1,7 CDTI passt mechanisch nicht an einen 1,9 CDTI oder einen 2,2-Benziner, obwohl alle drei „M32" heißen. Die Gehäuseform der Kupplungsglocke ist bei jeder Motorvariante anders.

Achten Sie daher bei Opel immer auf die vollständige Angabe: Getriebetyp, Motor, Baujahr und – wenn möglich – die vollständige Getriebenummer.

Typ Gänge Typische Modelle
F13 5 Corsa B/C, Astra G, Combo B
F17 5 Corsa D/E, Astra H/J, Meriva A/B
F23 5 Astra G/H, Vectra B/C, Zafira A
F35 5 Vectra C, Signum (V6-Motoren)
F40 6 Astra H/J, Insignia, Zafira C
M20 6 Corsa D/E (schwächere Motoren)
M32 6 Astra H/J/K, Insignia, Zafira B/C

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Renault, Dacia

Renault verwendet alphanumerische Codes für seine Getriebe.

Wo finden: Direkt am Getriebegehäuse (Aufkleber oder Gravur), Aufkleber im Motorraum (Typenschild).

Format: Buchstaben-Zahlen-Kombination, z. B. JR5, TL4, JC5, JH3, PK5, PK6.

Wichtig: Bei Renault-Getrieben ist nach dem Getriebetyp oft noch eine dreistellige Nummer angegeben, die die exakte Übersetzungsvariante definiert (z. B. PK6-375 oder PK5-018). Diese Nummer ist beim Kauf entscheidend, denn ein PK6-375 ist nicht dasselbe wie ein PK6-012.

Typ Gänge Typische Modelle
JH3 5 Clio II/III, Modus, Kangoo, Dacia Logan, Dacia Sandero
JR5 5 Clio III/IV, Megane III, Dacia Duster, Dacia Lodgy, Dacia Dokker, Dacia Sandero
TL4 6 Megane II/III, Scenic II/III, Dacia Duster
PK5 5 Trafic, Master, Vivaro, Primastar
PK6 6 Trafic, Master, Vivaro, Primastar

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Peugeot, Citroën

Die Getriebe von Peugeot und Citroën stammen oft aus gemeinsamer Produktion und tragen identische Codes.

Wo finden: Direkt am Getriebegehäuse (Aufkleber), Typenschild im Motorraum, bei neueren Modellen an der Türschwelle auf der Fahrerseite.

Format: Alphanumerische Codes, z. B. 20DM, 20MB, 20GP.

Wichtig: Besonders bei Transportern (Boxer, Jumper, Expert, Jumpy) gibt es zahlreiche Varianten mit unterschiedlichen Übersetzungen. Entscheidend ist der vollständige Code (z. B. 20GP15 vs. 20GP19 vs. 20GP20).

Typ Gänge Typische Modelle
20DM 6 308, 3008, C4, C5, Partner
20MB 6 Expert, Jumpy, SpaceTourer, Traveller
20GP 6 Boxer, Jumper, Ducato

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Ford

Ford verwendet eine Mischung aus internen Typbezeichnungen und Ford-eigenen Codes.

Wo finden: Aufkleber im Motorraum, direkt am Getriebegehäuse, im Bereich der Fahrertür oder im Handschuhfach.

Format: Typbezeichnungen wie MTX75, B5/IB5, MMT6 oder Getriebe-Teilenummern.

Wichtig: Bei Ford-Getrieben ist oft die Ford-Teilenummer am zuverlässigsten. Diese finden Sie auf dem Aufkleber direkt am Getriebegehäuse.

Typ Gänge Typische Modelle
B5/IB5 5 Fiesta, Fusion, Ka
MTX75 5 Focus MK1/MK2, C-MAX, Mondeo
MMT6 6 Focus MK2/MK3, C-MAX, Galaxy, S-MAX
MT82 6 Transit, Transit Custom

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Mercedes-Benz

Mercedes verwendet interne Typbezeichnungen in einem Zahlenformat.

Wo finden: Direkt am Getriebegehäuse (Prägung), Typenschild unter der Motorhaube oder über die Fahrgestellnummer beim Mercedes-Händler.

Format: Dreistellige Zahlen mit Punkt, z. B. 711.620, 716.637, 711.680.

Wichtig: Bei Mercedes-Transportern (Sprinter, Vito, Viano) gibt es besonders viele Getriebevarianten. Die vollständige Getriebenummer inklusive aller Nachkommastellen ist hier entscheidend.

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Vermeiden

Die fünf häufigsten Fehler beim Getriebekauf

Ein falsches Getriebe zu bestellen, ist ärgerlich, teuer und vermeidbar. Diese fünf Fehler passieren am häufigsten.

Fehler 1

Das Getriebe wird nur nach Fahrzeugmodell und Motor bestellt.

Das ist der häufigste und teuerste Fehler. Ein VW Passat 2.0 TDI kann je nach Baujahr, Leistungsstufe und Ausstattung verschiedene Getriebe mit unterschiedlichen Übersetzungen und Gehäuseformen haben. Ohne den exakten Getriebecode bestellen Sie blind.

Fehler 2

Getriebecode und Getriebenummer werden verwechselt.

Der Getriebecode definiert den Typ (z. B. NFP), die Getriebenummer ist die individuelle Seriennummer eines einzelnen Getriebes. Für den Kauf benötigen Sie den Code, nicht die Nummer.

Fehler 3

Getriebecode nur an einer Stelle geprüft

Der Code im Kofferraum zeigt, welches Getriebe ab Werk verbaut wurde. Wurde das Getriebe bereits einmal ausgetauscht, kann der Code am Fahrzeug von dem des tatsächlich eingebauten Getriebes abweichen. Prüfen Sie im Zweifelsfall den Code direkt am Getriebegehäuse – dieser ist immer aktuell.

Fehler 4

Bei Opel nur den Getriebetyp angegeben

Wie oben beschrieben reicht „M32" allein nicht aus. Die Kupplungsglocke unterscheidet sich je nach Motor und die verschiedenen Generationen haben unterschiedliche Lager- und Deckelformen. Geben Sie deshalb immer den Getriebetyp, den Motor, das Baujahr und die vollständige Getriebenummer an.

Fehler 5

Falsche Übersetzung bestellt

Besonders bei Getrieben, die es in mehreren Übersetzungsvarianten gibt (z. B. Renault PK6 oder viele VAG-Getriebe), kann eine falsche Übersetzung dazu führen, dass Ihr Fahrzeug plötzlich bei 160 km/h keine Leistung mehr hat oder der Tacho falsche Werte anzeigt. Kontrollieren Sie deshalb immer, ob der Code auf dem neuen Getriebe exakt mit Ihrem übereinstimmt.

Nächster Schritt

Getriebecode gefunden – und dann?

Wenn Sie Ihren Getriebecode kennen, haben Sie das Wichtigste bereits geschafft. Notieren Sie sich den Code und halten Sie zusätzlich folgende Informationen bereit, damit Sie oder Ihr Getriebe-Anbieter das exakt passende Austauschgetriebe identifizieren können:

Getriebecode (z. B. NFP, M32, PK6-375).

Fahrzeugmodell und Baujahr (z. B. VW Golf 5, Baujahr 2008).

Motor und Leistung (z. B. 2.0 TDI, 140 PS).

Motorkennbuchstabe (z. B. BKD, CBBB) – hilfreich zur Gegenprüfung

Antriebsart (Frontantrieb, Allrad/4Motion): Bei Allradfahrzeugen ist oft ein Winkelantrieb integriert, der beim Austauschgetriebe mit dabei sein muss.

Mit diesen Angaben kann jeder seriöse Anbieter das passende Getriebe für Ihr Fahrzeug ermitteln.

Wissen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wo finde ich den Getriebecode bei meinem VW, Audi, Seat oder Skoda?

Am schnellsten finden Sie den Getriebekennbuchstaben (GKB) auf dem Ausstattungsaufkleber, im Serviceheft oder auf dem Fahrzeugdatenträger in der Reserveradmulde im Kofferraum. Es handelt sich um eine dreistellige Buchstabenkombination wie NFP, GQQ oder MYA. Alternativ ist der Code direkt auf dem Getriebegehäuse eingraviert.

Wo finde ich den Getriebecode bei meinem Opel?

Bei Opel-Fahrzeugen steht der Getriebetyp (z. B. M32, F17, F40) auf dem Getriebegehäuse. Achten Sie darauf, nicht nur den Typ, sondern auch die vollständige Getriebenummer zu notieren, da es bei Opel innerhalb eines Typs viele Varianten je nach Motor und Baujahr gibt.

Was mache ich, wenn der Getriebecode nicht mehr lesbar ist?

Wenn der Aufkleber im Kofferraum fehlt und der Code am Getriebe nicht mehr lesbar ist, können Sie ihn über Ihre Fahrgestellnummer (FIN) beim Vertragshändler oder per OBD-Diagnose (z. B. VCDS bei VAG-Fahrzeugen) ermitteln.

Sind Getriebecodes zwischen Herstellern austauschbar?

Nein, jeder Hersteller hat sein eigenes System. Ein M32 bei Opel hat nichts mit einem MQ350 bei VW zu tun, auch wenn es sich bei beiden um 6-Gang-Schaltgetriebe handelt. Bestellen Sie deshalb immer den Code, der zu Ihrem Fahrzeug gehört.

Was passiert, wenn ich ein Getriebe mit dem falschen Code einbaue?

Im besten Fall passt das Getriebe gar nicht erst an den Motor, da die Kupplungsglocke eine andere Form hat. Im schlimmsten Fall passt es zwar mechanisch, hat aber eine falsche Übersetzung: Ihr Fahrzeug erreicht seine Endgeschwindigkeit nicht, verbraucht deutlich mehr Kraftstoff oder der Tacho zeigt falsche Werte an. In beiden Fällen muss das Getriebe wieder ausgebaut werden – die Einbaukosten fallen doppelt an.

Muss der Getriebecode des Austauschgetriebes zu 100 % identisch sein?

Grundsätzlich ja, denn der gleiche Code garantiert die gleiche Übersetzung und Bauweise. In manchen Fällen gibt es jedoch kompatible Codes, zum Beispiel Nachfolger-Codes mit identischer Übersetzung. Ein seriöser Getriebeanbieter kann Ihnen sagen, ob ein alternativer Code kompatibel ist. Im Zweifelsfall gilt: Gleicher Code, gleiche Sicherheit.

Sie kennen Ihren Getriebecode und suchen ein generalüberholtes Austauschgetriebe? Geben Sie den Code direkt in die Suche auf GoTriebe.de ein – wir zeigen Ihnen das passende Getriebe mit Garantie für Ihr Fahrzeug.

Sie können uns auch unter 0176 70322123 anrufen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, den richtigen Code zu identifizieren und das passende Getriebe zu finden.

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